Blutleerer Berserker
Ich habe vor einigen Tagen second hand “Berserker” von Gary Numan erstanden. Im Freundeskreis gibt es Einige, die den Engländer für genial halten und so nahm ich das gute Vinyl-Teil für drei Euronen selbstverständlich mit.
Heute bin ich nun endlich dazu gekommen, mir das Ganze mal am Stück anzuhören. Was soll ich groß dazu sagen? Ziemlich blutleerer Synthiepop mit den typischen funky Bässen aus der Dose. Nicht mal irgendein Hit ist drauf, so dass ich das Teil für die Disko verwerten könnte. Ich hab mal in meinem allwissenden Rocklexikon nachgeschaut und siehe da: Numan war auch nie ein Freund der Kritiker. Der Hauptvorwurf: Numan kümmere sich mehr um sein Styling und seine Show als um die usik. Also liege ich nicht so falsch, wenn mir die Faszination an diesem Künstler abgeht. Werde die Platte wieder verschenken. Es gibt sicher noch Mitmenschen, die das nicht anficht.
12. Juli 2010 um 07:43
Schade, dass du als erstes Album zu Berserker gegriffen hast. Sicherlich kein Höhepunkt seiner Karriere. Nun ja, über Geschmack lässt sich ja (nicht) streiten
Zu meinen Favoriten zählen Telekon und Replicas.
Versuche es mal mit The Pleasure Principle (ja, auch Synthpop), oder doch lieber mit etwas neuerem – Pure oder Jagged. Gary hat sicher mehr zu bieten als du erwartest…
15. Juli 2010 um 19:24
Na ich werd mich nochmal um ein bissel Weiterbildung bemühen. Ich habe noch eine “Best Of” mit “Cars”, “She’s Got Claws” etc., die war eigentlich ganz OK.