I can’t stand the rain…

Posted in Musikalisches Tagebuch with tags , on 25. Januar 2016 by undergroundnoises

Hier mal verschiedenste Versionen des Stücks. Gern dürft Ihr abstimmen, welche die beste ist. Über weitere tolle Versionen freue ich mich auch…

Ann Peebles – 1974

Gefällt mir ziemlich gut.

Eruption – 19778

Sehr bunt und leider viel zu schnell. Dank Herrn Farian…

The Commitments, Sängerin Angeline Ball – 1991

Den Film, „The Commitments“ habe ich in meiner Jugend gesehen. Nicht schlecht aber vom heutigen Standpunkt aus schon zu sehr gekünstelt. Da fing das gerade erst an…

Und das war die erste Version, die ich kannte:

Tina Turner – 1984

Das Original von Ann Peebles ist wohl doch das beste…


Gefällt mir nicht:

Ich mag zwar Missy Eliot aber das? Ph…

Auch nicht so toll…

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AnnenMayKantereit

Posted in Fundstück, Musikalisches Tagebuch with tags on 15. Dezember 2015 by undergroundnoises

Eher zufällig bin ich auf dieses Kölner Trio mit dem seltsamen Namen AnnenMayKantereit gestoßen. Die Aufklärung ist leicht: Der Bandname entsteht aus der Zusmamenziehung der Nachnamen der drei Musiker.

Eine sehr schöne Mischung aus Blues und Folk, die manchmal auch ein wenig an Element Of Crime mit einem Schuss Tom Waits erinnert. Insbesondere die Stimme von Henning May hat es mir angetan. Obwohl die Band bisher nur ein Album veröffentlicht hat – das nächste kommt im März 2016 heraus – ist Youtube voll mit tollen Clips von Auftritten und Improvisationen.

Auf der Website der Band steht, dass der Gig im Dresdner Schlachthof im April schon ausverkauft ist. Da habe ich wohl mal wieder einen Hype verpasst…

http://annenmaykantereit.com/

Moody Blues – Nights In White Satin

Posted in Musikalisches Tagebuch with tags , , , on 27. Februar 2014 by undergroundnoises

Gerade bei einem Freund im Auto gehört. 1000fach totgenudddelt doch eines der schönsten Liebeslieder überhaupt. Hier noch ein kleiner Nachschlag aus meiner Favoritenliste, den vielleicht noch nicht jeder kennt – King Crimson – Epitaph in einer großartigen Live-Version:

Schnappt Euch Eure Liebste oder Euren Liebsten und fordert sie / ihn zum Engtanz auf…

Gestern: Gitarren Drone live im Hole Of Fame

Posted in Allgemein with tags , on 16. Oktober 2013 by undergroundnoises

Feiner Abend gestern im Hole Of Fame mit

ASHTORETH aka Peter Verwimp aus Antwerpen, Belgien
https://soundcloud.com/ashtoreth

und
TCH (Timothy C Holehouse) aus Großbritannien
https://soundcloud.com/tch-timothy-c-holehouse

Ein paar Bilder bei Flickr

Am 21. Oktober gibt es wieder ein interessantes Konzert mit Stefkovic van Interesse

MT 10.10.2013

Posted in Musikalisches Tagebuch, Promo with tags , , , , on 10. Oktober 2013 by undergroundnoises

Tassilo Kaminsky / Kommissar Hjuler Und Frau ‎– Split

Der Tassilo macht ordentlich rohen Krach. Klingt wie ein verzerrtes Maschinengeräusch. Wobei ich mich nicht wundern würde, wenn die rhythmischen „Hums“ mit dem Mund erzeugt wären. OK aber nicht super spannend.

Kommissar Hjuler Und Frau bringen eine reichlich durchgedrehte Kollage zu Gehör. Wir sicher vielen auf den Senkel gehen, ich find’s ganz witzig. Oder schön gestört. Wie man halt will.

Rhythmic distortion meets intellectual sound collage.

Bisclaveret – Psyche noMine
Sehr trippig-mystisches Album, das mich in seinen besten Momenten an Coil erinennrt. Bisclaveret erzeugen eine dunkle, teilweise statische Stimmung, so dass sich der Hörer wie in einem Traum fühlt. Kontrastiert wird dies durch orchestrale Passagen, die die Gefühlswelt des Zuhörers durcheinanderwirbeln.

Scattered Order ‎– Puppy Frequencies
Livemitschnitt von der 2012er Europa-Tour. Großartiger Sound!
Fette, verquere Beats, viele Samples, abgefahrene Atmosphären. Für den Club zu schräg, zum „Chileln“ zu energetisch.

Various ‎– With Eyes Wide Open For A Brighter Future
Abwechslungsreicher israelischer Sampler mit Tracks von Psychedelic über Collgen-hafte0 und Ambients bis hin zu Power Electronics. Mein Hit ist der Beitrag von Clear Stream Temple „Negative Affirmation“!

MT 09.10.2013

Posted in Allgemein with tags , , on 9. Oktober 2013 by undergroundnoises

Rapoon – To West And Blue

1. Schöner dunkler Ambient mit backwards loops und eineer Art „Orgelton“
2. Dunkle Streicherdrones mit Saxophon-Einsprengseln und Bambus- oder Flaschen-Xylophon (?), gegen Ende Klavierakkorde
3. Akkordeon (?) Drones. Sehr ruhig, regelrecht entrückt.
4. „Kosmische“ Sounds
5. Mystische Sounds
Zum Ende zwei überlange Stücke (jeweils ca. 15min)
6. auch wieder sehr mystisch, fast schon „esoterisch“ mit statischen Drones, Kirchenchor und allem drum und dran
7. wieder etwas dynamischer, vorwärts drängender mit einem „Ticken“. Ab der Mitte bekommt das Stück sogar nochmal richtig drive mit einem fast schon rituellen Rhythmus

Persönlich gefallen mir vor allem die ersten beiden Stücke, später wird’s etwas zu beliebig.
Insgesamt aber recht angenehme Ambient-Musik.

Mostly static Ambient Drone with a touch of esoteric.

Mirrorman & India Czajkowska ‎– Secretia

http://www.discogs.com/Mirrorman-India-Czajkowska-Secretia/release/4950738

Gefühlvolle, trippige Popmusik mit weiblichen Gesang. Letzterer ist aber so gar nicht mein Fall. Ich mag eher dunkle, kraftvolle Stimmen als diese esoterisch gehauchten. Auch fehlt India Czajkowska aus meiner Sicht ein wenig die Variationsbreite.
Etwas seltsam sind die extrem langen Pausen zwischen den Stücken.

Melancholic Electronia Pop with a „heavenly“ female singer. Not my cup of tea.

Was Fettes auf die Ohren: Nordvargr in Dresden!

MT 07.10.2013

Posted in Musikalisches Tagebuch, Promo with tags , , on 7. Oktober 2013 by undergroundnoises

Tetro Satanico – Fatwa

Schicke Gestaltung, sehr diabolisch! 🙂
Tanzbarkeit spielt eine wichtige Rolle bei TS. Das Melodiöse kommt da aus meiner Sicht etwas zu kurz. Schwer einzuschätzen diese Musik: Was für ein Stil ist das? Synthiepop ist es nicht, Techno oder Industrial auch nicht, genauso wenig wie Rockmusik. Eher alles durcheinander, wobei die Stücke nicht wirklich eingängig sind. Einen Großteil der TS-Stücke könnte man locker in ein Club-Set einbauen, ohne, dass es auffällt.
Was TS vom „normalen“ Pop unterscheidet, ist die Verwendung von Geräuschen und vielen seltsamen Klängen.

Nennen wir das Ganze der Einfachheit halber einfach „satanische Tanzmusik“. 🙂

Anmerkung: Vor dem letzten Track gibt s eine längere Pause

Like Music To Their Ears Vol. 2

Das Intro von Nagasaki Fondue ist schon mal der Hammer.
The Mark Dutroux Slideshow lässt Sutcliffe Jugend ganz schön alt aussehen.
Control – Stück mit sehr stark verzerrten Vocals, die somit eher einen klanglichen Beitrag leisten. Ansonsten die typischen Schleifstein-Sounds.
Beton Barrage – Power Electronics sehr hart an der Verzerrungsgrenze. Aus meiner Sicht ein bisschen zu viel des Guten.
DVT beginnt zwar mit einem geloopten Sample, das eigentliche Stück ist ebenfalls sehr verzerrt, was recht gut beim donnernden Rhythmus zu hören ist. Ansonsten gibt’s viel Geschrei.
Cutmen liefert einen ordentlichen Gehirnbohrer ab, das irre Geschrei tut seinen Rest dazu.
Bei Government Alpha klingelt’s erst mal kurz, bevor sich die Japaner auf eine wilde Schussfahrt durch abgefahrene Sounds begeben.
Bei Mourmansk 150 brüllt man gegen den selbst entfachten Elektronenstorm an, das Mitleid hält sich in Grenzen. Ein bisschen mehr Differenzierung im Sound wäre sicher angebracht.
Foutredieu!!! klingt erst nach Horrorfilm, bevor eine Wall Of Sound aufgebaut wird, auch hier wäre etwas Differenzierung vonnöten.
Der zweite Beitrag von Nagasaki Fondue versucht das Spektrum hoher und mittlerer Töne möglichst vollkommen abzudecken. Live sicher sehr beeindruckend, von Platte vor allem „druckvoll“.
This Is Not Red Paint nehmen dann dankenswerterweise das Tempo wieder etwas raus und bieten ein rhythmisch-meditatives Stück, bei dem aber auch stets die Gefahr einer „Entgleisung“ hörbar bleibt.
Rupor Udara wandeln dann ein wenig auf den Pfaden Haus Arafnas, fügen dem typischen Galakthorroesound, dessen Schärfe sie nicht ganz erreichen, weitere Komponenten hinzu: einen klaren, melancholischen Gesang, echte Instrumente…
Lange währt die Abwechslung aber nicht, denn Pine Tree State Mind Control schmeißen die großen Krachmaschinen an, die unaufhaltsam vorwärts streben. Langsam aber sicher wird eine Melodie, die unter dem Rhythmus immer deutlicher hervortritt.
Sulphur klopfen mächtig auf Metall und schleifen es gelegentlich.Der Sound an sich ist nicht schlecht, nur entwickelt sich das Stück nicht allzu sehr weiter.
Kryptogen Rundfunk machen ihrem Namen Ehre und klingen zuallererst nach atmosphärischen Störungen, zu denen sich dann verworrene Laute wie aus einem Drogenfilm gesellen.
Bei Navicon Torture Technologies passiert am Anfang nicht viel: Ein leiser Marschrhythmus über den geflüstert wird und atmosphärische Geräusche. Irgendwann setzen die aggressiven Vocals ein, doch der Druck fehlt ein bisschen.
Auch der Angel Of Decaysetzt auf Maschinen, hier wohl eher Fluglärm, über dem eine dunkel grollende Stimme den Untergang beschwört.

Hati – Zero Coma Zero

Der Titel lässt mich schon an Zero Kama denken, was auch klanglich nicht so abwegig ist. Ritual-Musik, schließt an Hybryds „Mythical Music From The 21st Century“ an. Ebenfalls sehr atavistisch und mystisch, wenn auch etwas moderner in der Produktion. Das Ganze hat einen asiatischen/buddhistischen Touch, was vielleicht auf den Einsatz des Gongs zurückzuführen ist. Hati arbeiten mit vielen echten Geräuschen, wie (brechendes) Glas. Auf Dauer ist das Album etwas sehr „low“, mit anderen Worten: Es eignet sich eher zum meditieren als zum Rumhüpfen.